AfD-Streit an Bühnen Halle: Mitbürger äußern Unverständnis für Intendanten

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Die Fraktion Mitbürger/Die Partei im Stadtrat von Halle. (Foto: xkn/Archiv)

Halle/StäZ – Die Stadtratsfraktion Mitbürger/Die Partei hat ihr Unverständnis für die drei Intendanten der Bühnen Halle geäußert, die in der vorigen Woche gegen einen rechtsextremen AfD-Stadtrat im Bühnen-GmbH-Aufsichtrat (TOO) protestiert hatten. In einer am Freitag verbreiteten Erklärung der Fraktion wendet sie sich gegen die Ankündigung von Matthias Brenner (nt), Florian Lutz (Oper) und Christoph Werner (Puppentheater), den Aufsichtsrat nicht länger anzuerkennen, solange AfD-Mann Donatus Schmidt dem Gremium angehöre. „Der Aufsichtsrat hat die gesetzliche Aufgabe, die Interessen der Gesellschaft in demokratischen Abstimmungen zu vertreten. Diese Erklärung kann nicht durch einseitige Erklärungen aufgekündigt werden. Wir bitten die Intendanten, an den Tisch zurückzukehren und die Arbeit dort sachorientiert fortzuführen“, so die Mitbürger. Gleichzeitig verurteilte Mitbürger-Fraktionsmitglied und TOO-Aufsichtsratsmitglied Detlef Wend die „hetzerische Politik der AfD“ und „die Scheinheiligkeit, mit der Donatus Schmidt seine Teilnahme an einer rechtsextremistischen Demonstration im Nachhinein rechtfertigt“.

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