Mittwoch, 21. August2019

Aktuelle Themen

Seinen ersten scharfen Einsatz bei einem Großbrand, praktisch die Feuertaufe, hatte der gerade erst gekaufte Teleskop-Lader der Feuerwehr Halle am Dienstag. Die Kameraden aus Oppin hatten das Gefährt angefordert. In dem Landsberger Stadtteil brennen seit Dienstagnachmittag gut 5.000 Strohballen und eine angrenzende Lagerhalle. Um das Futtermittel ablöschen zu können, wurde der Teleskop-Lader aus Halle angefordert. Der hatte jedoch eine lange Anfahrt. Mit Höchstgeschwindigkeiten zwischen 30 und 40 Kilometer pro Stunden ging es vom Standort auf der Hauptfeuerwache in Neustadt quer durch die Stadt und über Landstraßen nach Oppin. Ein Transportfahrzeug oder -anhänger hatte die Stadt Halle nämlich für das 132.100 Euro Arbeitsgerät nicht beschafft, so dass es mit Blaulicht auf eigenen Rädern zu den Einsatzstellen zuckeln muss. In Oppin schätzt die Einsatzleitung ein, dass die Löscharbeiten noch einige Tage andauern werden. Zur Ursache und zum Schaden des Großbrandes, dessen Rauchwolke am Dienstag bis nach Halle zu sehen war, gibt es noch keine Angaben. (Foto: mag)
Seinen ersten scharfen Einsatz bei einem Großbrand, praktisch die Feuertaufe, hatte der gerade erst gekaufte Teleskop-Lader der Feuerwehr Halle am Dienstag. Die Kameraden aus Oppin hatten das Gefährt angefordert. In dem Landsberger Stadtteil brennen seit Dienstagnachmittag gut 5.000 Strohballen und eine angrenzende Lagerhalle. Um das Futtermittel ablöschen zu können, wurde der Teleskop-Lader aus Halle angefordert. Der hatte jedoch eine lange Anfahrt. Mit Höchstgeschwindigkeiten zwischen 30 und 40 Kilometer pro Stunden ging es vom Standort auf der Hauptfeuerwache in Neustadt quer durch die Stadt und über Landstraßen nach Oppin. Ein Transportfahrzeug oder ‑anhänger hatte die Stadt Halle nämlich für das 132.100 Euro Arbeitsgerät nicht beschafft, so dass es mit Blaulicht auf eigenen Rädern zu den Einsatzstellen zuckeln muss. In Oppin schätzt die Einsatzleitung ein, dass die Löscharbeiten noch einige Tage andauern werden. Zur Ursache und zum Schaden des Großbrandes, dessen Rauchwolke am Dienstag bis nach Halle zu sehen war, gibt es noch keine Angaben. (Foto: mag)

Bild des Tages: Putz ab am Händel-Haus

Bild des Tages: Hufi aufgefüllt

Bild des Tages: Der nächste Brand

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Karikatur: Das Ministerium schlägt zurück

Das neue Schuljahr steht vor der Tür und damit ein neues Kapitel in der Debatte um Fridays for Future. Wie es weitergehen könnte? Unser…

Karikatur: Mischwesen in Japan

Karikatur: Extrem rechte Bewegung

Karikatur: Ferien for Future

Karikatur: Raue Zeiten

Wir veröffentlichen bis auf Weiteres wöchentlich ein Haiku der Woche. „anonymus delectatus“ ist ein Pseudonym unseres Haiku-Poeten. (Foto: Photographee.eu – stock.adobe.com)

Lesestoff: Lange Texte in der StäZ

Abgefüllt statt rumgemüllt

Wolfgang Aldag: „Parteien nicht permanent schlechtreden“

Halle/StäZ – Zur Stadtratswahl am 26. Mai treten in Halle so viele Parteien und Wählervereinigungen an wie wohl noch nie. Wird für die Parteien…

Stuck, Verfall und Besetzung – Die wechselvolle Geschichte der Mansfelder Straße 59

Halle/StäZ – Verlässt man die Altstadt Richtung Neustadt, passiert man auf der rechten Seite in der Mansfelder Straße zunächst einen Parkplatz und kurz darauf…

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Politik

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Blaulicht

Schwerpunkt: Die Affäre um Teutschenthals Bürgermeister Wunschinski

Innenminister und CDU-Landeschef Holger Stahlknecht (Foto: Tobias Koch)

Richtigstellung

Auf www.staedtische-zeitung.de schrieben wir in einem Artikel mit der Überschrift „Stahlknecht lässt offenbar für Wunschinski die Muskeln spielen“ vom 27. Februar 2019 unter Berufung…

In eigener Sache: StäZ-Autor weiter von Strafverfolgung bedroht

Halle/StäZ – Gegen den Autor der Städtischen Zeitung Jan Möbius wird offenbar weiter strafrechtlich ermittelt. Grund ist die von Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) im…
Frank Bommersbach, Landtagsabgeordneter für die CDU und deren Fraktionschef im Kreist des Saalekreises (Foto: Rayk Weber / CDU-Landtagsfraktion)

Wunschinski-Affäre: Telefonate mit Gemeinderäten werden Fall für Staatsanwaltschaft

Halle/Teutschenthal/StäZ – Gegen den CDU-Landtagsabgeordneten Frank Bommersbach und seinen Parteifreund Ralf Wunschinski, den seit mehr als einem Monat beurlaubten Bürgermeister der Gemeinde Teutschenthal, ist…

Schwerpunkt: Rauschenbach – der teure Berater der Stadt

Rauschenbach-Ausschuss verzögert sich

Halle/StäZ – Der ursprünglich geplante Sonderausschuss des Stadtrates zur Aufarbeitung der Rauschenbach-Affäre verzögert sich. Nach StäZ-Informationen verschoben die Fraktionsvorsitzenden am Montag die eigentlich für…

Rauschenbach-Antwort lässt viele Fragen offen

Halle/StäZ – Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat am Freitag die lange angekündigte Antwort auf die große Stadtratsanfrage zum Thema Rauschenbach-Beratungen veröffentlicht. Sie soll am…

Interview zum Vergaberecht: „Projektanten dürfen keine Vorteile haben“

Projektsteuerung und Beratung – in Halle tobt seit September eine Debatte um die Rolle Jens Rauschenbachs, des Hauptberaters von Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). Seit…

Kolumnen

Die geile Litfaßsäule

Ein hallescher Energiedienstleister wirbt derzeit mit dem Größten der Stadt. Gemeint ist ein Energiespeicher. Plakatiert sind Litfaßsäulen. Und natürlich springt da gleich wieder die Minderheitenbeschützergarde…
Juliane Uhl, Soziologin und Medienwissenschaftlerin, lebt in Halle. Sie arbeitet als Redakteurin des einzigen Magazins für Endlichkeitskultur, als PR-Frau in einem Krematorium und als freie Autorin und Künstlerin.

Weltoffene Hochschulen und tolerante Schokolinsen

In einem großen deutschen Lebensmittelmarkt gibt es seit Kurzem bunte Schokolinsen zu kaufen, die allerdings nicht einfach als gewöhnliche „Schokolinsen“ beworben werden. Auf ihrer…
Laura Lütt, Jahrgang 1994, studiert Jura an der Uni Halle. Dort ist sie auch wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie/Rechtstheorie. Sie ist Mitglied im Vorstand der CDU Halle und Social Media Beauftragte des Bundestagsabgeordneten Christoph Bernstiel. Ihre StäZ-Kolumne schreibt sie natürlich selbst, und hat auch schon in ihrer Partei bewiesen, dass jung, konservativ-liberal und meinungsstark eine Mischung ist, mit der man auch in der CDU ab und zu aneckt.

Ein unvernunftbegabtes Wesen

Ich habe vor fünf Jahren – aus gesundheitlichen Gründen – mit dem Rauchen aufgehört. Dies wird von weiten Teilen der Gesellschaft im Allgemeinen als…
Thomas Schied ist Hausmann, Gelegenheitsmusiker und Hobbypolitiker. Obwohl er fünffacher Vater ist, hat er immer noch keine Ahnung von Kindererziehung und wird deshalb auch in seiner Kolumne nicht darüber schreiben. Zur Kommunalpolitik ist er durch Zufall und ein Bier zu viel in seiner Lieblingskneipe gekommen. Ernüchtert hat er nach seiner Wahl zum Stadtrat feststellen müssen, dass er sich von nun an um seine Freizeitgestaltung überhaupt keine Sorgen mehr zu machen braucht. Inzwischen nimmt er die Arbeit im Stadtrat ziemlich ernst und hat, obwohl er immer mal wieder Grund zu schlechter Laune hat, sogar Spaß daran.

Wie demütig wollen wir sein?

Essen, trinken, das schützende Dach über dem Kopf – sich denjenigen Quellen der Freude zuwenden, die leicht erreichbar sind und auf deren Genuss wir…
Arne Moritz unterrichtet an der Uni Halle Philosophie und Ethik und deren Didaktik. Seine Kolumne in der StäZ bietet jedoch, statt akademischer Philosophie, Berichte über das Philosophieren als Lebensform und über dafür offene Lebenslagen. Arne Moritz hat durchaus Lokalzeitungserfahrung. Als Schüler und Student schrieb er für eine Regionalzeitung in Baden-Württemberg. Der Chefredakteur dieser Zeitung bescheinigte ihm, dass die Leserschaft Herrn Moritz‘ Urteilsvermögen immer auch dann akzeptiert habe, wenn sie seine Überzeugungen nicht teilte. Dass sollte auf Deutsch wohl heißen: Moritz hatte abwegige Ideen, aber die Leute wollten die irgendwie lesen. Auf eine ähnlich geneigte Leserschaft hofft Arne Moritz auch in der StäZ. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Kommentare dieser Leserschaft vielleicht einen Weg in künftige Kolumnen finden werden.

Unsere Kolumnistinnen und Kolumnisten sind nicht Teil der Redaktion der Städtischen Zeitung. Ihre Beiträge geben daher ausschließlich ihre eigene Meinung wieder.