Samstag, 14. Dezember2019

Aktuelle Themen

Wer Visionen hat, muss nicht immer zum Arzt gehen. Und manchmal haben die Ärzte selber welche. Am Mittwoch verkündete das Uniklinikum Halle den Plan, den historischen Ausbildungsstandort in der Magdeburger Straße langfristig aufgeben zu wollen, und stattdessen einen neuen Campus für die Studierenden in direkter Nähe des Uniklinikums in Kröllwitz zu bauen, um Klinikum und die Institute der Medizinischen Fakultät besser zu verzahnen und auch näher an die anderen Lebenswissenschaften am Weinberg-Campus zu rücken. „Theoretikum“ soll der Campus heißen. Das Bild selbst ist vorerst jedoch offensichtlich auch ein solches Theoretikum. Denn an der Stelle der wabenartigen Strukturen stehen heute noch drei der vier Wohnhochhäuser des Studentenwerks, mithin ein Großteil der halleschen Wohnheimplätze für Studierende. „Lediglich Studentenhochhäuser“, heißt das in der Vision der Mediziner. Die Fläche, auf der derzeit außerdem eine vielgenutzte Universitätssporthalle liegt, könne städtebaulich neugeordnet werden, heißt es im Konzept. Ob auch historisch fest verankerte Institute wie das Institut für Anatomie mit den Meckelschen Sammlungen vom Steintor über die Saale wandern sollen, geht aus dem Konzept noch nicht hervor. (Foto: UKH)

Bild des Tages: Schlüssel suchen Besitzer

Bild des Tages: Junge Astronomen gesucht

Bild des Tages: Kettenkarussellmandala

Bild des Tages: Tradition macht Pause

Karikatur: Da geht noch was…

Wiegand und Stahlknecht: zwei Männer, zwei Probleme. Der eine braucht Landeshilfe beim Haushalt, der andere hat Ärger mit der Wendt-Affäre. So sieht StäZ-Zeichner Spatz…

Am 26. Oktober 2017 erschien das erste StäZ-Haiku der Woche. Seitdem hat unser Haiku-Dichter anonymus delectatus in über zwei Jahren insgesamt 100 dieser Dreizeiler…

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Lesestoff: Lange Texte in der StäZ

„Wir dürfen nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen.“

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Halle/StäZ – Am heutigen Mittwoch tritt der Landtag in Magdeburg zu einer Sondersitzung zusammen, um über den Anschlag vom 9. Oktober, seine Ursachen und…

Briefdienstauftrag zur OB-Wahl: Billig statt zuverlässig?

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Halle/StäZ – Wenn in Halle OB-Wahl ist, dann werden stets zehntausende Briefe verschickt. Allein 191.000 Wahlbenachrichtigungen mussten in diesem Jahr an die Wahlberechtigten zugestellt…

Haiku-Serie der StäZ läuft aus

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StäZ direkt aufs Smartphone

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Halle-Kommissar Wolfgang Winkler gestorben

Monsieur Mathieu als Youtuber

Alice rennt…

Gastkommentar: Ernüchternde Erkenntnis

Gastkommentar: Erhobenen Hauptes

Spezial: Halle nach dem Anschlag vom 9. Oktober

Spezial: OB-Wahlkampf in Halle

Schwerpunkt: Die Affäre um Teutschenthals Bürgermeister Wunschinski

Innenminister und CDU-Landeschef Holger Stahlknecht (Foto: Tobias Koch)

Richtigstellung

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Auf www.staedtische-zeitung.de schrieben wir in einem Artikel mit der Überschrift „Stahlknecht lässt offenbar für Wunschinski die Muskeln spielen“ vom 27. Februar 2019 unter Berufung…

In eigener Sache: StäZ-Autor weiter von Strafverfolgung bedroht

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Halle/StäZ – Gegen den Autor der Städtischen Zeitung Jan Möbius wird offenbar weiter strafrechtlich ermittelt. Grund ist die von Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) im…
Frank Bommersbach, Landtagsabgeordneter für die CDU und deren Fraktionschef im Kreist des Saalekreises (Foto: Rayk Weber / CDU-Landtagsfraktion)

Wunschinski-Affäre: Telefonate mit Gemeinderäten werden Fall für Staatsanwaltschaft

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Halle/Teutschenthal/StäZ – Gegen den CDU-Landtagsabgeordneten Frank Bommersbach und seinen Parteifreund Ralf Wunschinski, den seit mehr als einem Monat beurlaubten Bürgermeister der Gemeinde Teutschenthal, ist…

Schwerpunkt: Rauschenbach – der teure Berater der Stadt

Rauschenbach-Ausschuss verzögert sich

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Halle/StäZ – Der ursprünglich geplante Sonderausschuss des Stadtrates zur Aufarbeitung der Rauschenbach-Affäre verzögert sich. Nach StäZ-Informationen verschoben die Fraktionsvorsitzenden am Montag die eigentlich für…

Rauschenbach-Antwort lässt viele Fragen offen

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Halle/StäZ – Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat am Freitag die lange angekündigte Antwort auf die große Stadtratsanfrage zum Thema Rauschenbach-Beratungen veröffentlicht. Sie soll am…

Interview zum Vergaberecht: „Projektanten dürfen keine Vorteile haben“

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Projektsteuerung und Beratung – in Halle tobt seit September eine Debatte um die Rolle Jens Rauschenbachs, des Hauptberaters von Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). Seit…

Kolumnen

Die geile Litfaßsäule

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Ein hallescher Energiedienstleister wirbt derzeit mit dem Größten der Stadt. Gemeint ist ein Energiespeicher. Plakatiert sind Litfaßsäulen. Und natürlich springt da gleich wieder die Minderheitenbeschützergarde…
Juliane Uhl, Soziologin und Medienwissenschaftlerin, lebt in Halle. Sie arbeitet als Redakteurin des einzigen Magazins für Endlichkeitskultur, als PR-Frau in einem Krematorium und als freie Autorin und Künstlerin.

Weltoffene Hochschulen und tolerante Schokolinsen

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In einem großen deutschen Lebensmittelmarkt gibt es seit Kurzem bunte Schokolinsen zu kaufen, die allerdings nicht einfach als gewöhnliche „Schokolinsen“ beworben werden. Auf ihrer…
Laura Lütt, Jahrgang 1994, studiert Jura an der Uni Halle. Dort ist sie auch wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie/Rechtstheorie. Sie ist Mitglied im Vorstand der CDU Halle und Social Media Beauftragte des Bundestagsabgeordneten Christoph Bernstiel. Ihre StäZ-Kolumne schreibt sie natürlich selbst, und hat auch schon in ihrer Partei bewiesen, dass jung, konservativ-liberal und meinungsstark eine Mischung ist, mit der man auch in der CDU ab und zu aneckt.

Ein unvernunftbegabtes Wesen

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Ich habe vor fünf Jahren – aus gesundheitlichen Gründen – mit dem Rauchen aufgehört. Dies wird von weiten Teilen der Gesellschaft im Allgemeinen als…
Thomas Schied ist Hausmann, Gelegenheitsmusiker und Hobbypolitiker. Obwohl er fünffacher Vater ist, hat er immer noch keine Ahnung von Kindererziehung und wird deshalb auch in seiner Kolumne nicht darüber schreiben. Zur Kommunalpolitik ist er durch Zufall und ein Bier zu viel in seiner Lieblingskneipe gekommen. Ernüchtert hat er nach seiner Wahl zum Stadtrat feststellen müssen, dass er sich von nun an um seine Freizeitgestaltung überhaupt keine Sorgen mehr zu machen braucht. Inzwischen nimmt er die Arbeit im Stadtrat ziemlich ernst und hat, obwohl er immer mal wieder Grund zu schlechter Laune hat, sogar Spaß daran.

Wie demütig wollen wir sein?

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Essen, trinken, das schützende Dach über dem Kopf – sich denjenigen Quellen der Freude zuwenden, die leicht erreichbar sind und auf deren Genuss wir…
Arne Moritz unterrichtet an der Uni Halle Philosophie und Ethik und deren Didaktik. Seine Kolumne in der StäZ bietet jedoch, statt akademischer Philosophie, Berichte über das Philosophieren als Lebensform und über dafür offene Lebenslagen. Arne Moritz hat durchaus Lokalzeitungserfahrung. Als Schüler und Student schrieb er für eine Regionalzeitung in Baden-Württemberg. Der Chefredakteur dieser Zeitung bescheinigte ihm, dass die Leserschaft Herrn Moritz‘ Urteilsvermögen immer auch dann akzeptiert habe, wenn sie seine Überzeugungen nicht teilte. Dass sollte auf Deutsch wohl heißen: Moritz hatte abwegige Ideen, aber die Leute wollten die irgendwie lesen. Auf eine ähnlich geneigte Leserschaft hofft Arne Moritz auch in der StäZ. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Kommentare dieser Leserschaft vielleicht einen Weg in künftige Kolumnen finden werden.

Unsere Kolumnistinnen und Kolumnisten sind nicht Teil der Redaktion der Städtischen Zeitung. Ihre Beiträge geben daher ausschließlich ihre eigene Meinung wieder.

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